Rückblick Versöhnungsweg der 4. Klassen Ballwil, 21. März 2026
Mit klopfendem Herzen und grosser Neugier machten sich die Viertklässler:innen aus Ballwil auf einen besonderen Weg: den Versöhnungsweg. Was als leise Unsicherheit begann, wurde zu einem Tag voller Begegnungen, ehrlicher Gespräche und spürbarer Erleichterung. Am Ende blieb nicht nur ein feierlicher Gottesdienst – sondern das Gefühl, dass Versöhnung tatsächlich etwas verändern kann.
Dienstag, 31. März 2026 • Raffaela Santoro Hofer, Katechetin i. A., 4. Kl. Ballwil
Der Versöhnungsweg der Schüler:innen der 4. Klassen Ballwil war ein sehr gelungener Anlass. Über den ganzen Tag hinweg trafen die Kinder gemeinsam mit ihren selbst gewählten Begleitpersonen pünktlich in der Pfarrkirche St. Margaretha ein. Zu Beginn noch etwas nervös und aufgeregt, was sie denn wohl erwarten würde, aber dennoch mit grosser Aufmerksamkeit und Offenheit, machten sich die Schüler:innen in der Pfarrkirche auf den Weg durch die sieben, liebevoll gestalteten Posten. Diese waren in den Farben des Regenbogens gehalten und luden dazu ein, sich auf vielfältige Weise mit dem Thema Versöhnung in diversen Bereichen des Lebens wie Familie, Schule, Freizeit, aber auch mit sich selbst und mit Gott auseinanderzusetzen. Die einzelnen Stationen boten Raum zum Nachdenken, zum Austausch, aber auch zum stillen Innehalten.
Im persönlichen Gespräch mit der Theologin, Judith Grüter, oder dem Priester, David Pfammatter, konnten die Kinder ihre Lasten loslassen und diese wortwörtlich im Wasser auflösen sehen, bevor sie den persönlichen Segen empfingen. Es war spür- und erkennbar, dass die Kinder sich ernsthaft mit ihren eigenen Gefühlen und ihrem Verhalten beschäftigten. Auch für die Erwachsenen war es eine bereichernde Erfahrung. Fast konnte man meinen, dass es ihnen – ähnliche wie den Kindern – leichter ums Herz war.
Am Abend versammelten sich die 4. Klasse-Kinder zusammen mit ihren Familien zum feierlichen Dankgottesdienst in der Pfarrkirche. Damit wurde der Tag würdig abgeschlossen. Die Schüler:innen gestalteten den Gottesdienst aktiv mit und zeigten viel Engagement und Bereitschaft, Mut zum Lesen und Mitwirken. Unter dem diesjährigen Motto wurde der Regenbogen als starkes Symbol für Hoffnung, Neuanfang und den ewigen Bund Gottes mit den Menschen mit der Geschichte Noahs in Erinnerung gerufen und gepriesen. Im Mittelpunkt der Predigt von Priester David Pfammatter stand das höchste Gebot Gottes. Die Werte Gottesliebe, Menschenliebe und Selbstliebe wurden dazu auf kindgerechte und zugleich tiefgehende Weise vermittelt.
Versöhnung geschieht schlussendlich nur, wenn wir unsere Fehler erkennen, den Mut haben, dafür einzustehen und Bereitschaft zeigen, umzukehren und somit Versöhnung zu ermöglichen. Der Gottesdienst war geprägt von einer warmen, gemeinschaftlichen Atmosphäre. Der Versöhnungsweg bleibt als ein bereicherndes Erlebnis in Erinnerung, das Kinder und Familien gleichermassen berührte und gestärkt und gemeinsam - unter dem Göttlichen Regenbogen – friedlich verbunden hat.
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