Seit 1912 hat Eschenbach eine eigene Pfarrkirche im neubarocken Stil mit zwei markanten Türmen. Sie steht am Platz des Vorgängerbaus von 1625, der als Pfarr- und Klosterkirche diente.

Mit der kurz zuvor erbauten Klosterkirche bildet die Anlage eine harmonische Einheit. Nach einer Bauzeit von nur 16 Monaten weihte Bischof Jakob Stammler das von Architekt August Hardegger aus St. Gallen erbaute Gotteshaus am 13. August 1912 ein.

Die dreischiffige Kirche ist durch je vier Kalksteinsäulen gegliedert. Beim Betreten des Raumes richtet sich das Hauptaugenmerk auf den Hochaltar mit seinem auf vier Säulen ruhenden Baldachin. Die Kirche ist reich ausgestattet mit vielen goldenen Ornamenten, Wand- und Deckenbilder, Statuen und wunderschönen Fensterbilder.

Nach dem vatikanischen Konzil wurde der Chorraum 1965 umgestaltet. Mit dem freistehenden Altar konnten die Gottesdienste nun dem Volk zugewandt zelebriert werden. 1999 wurde der Innenraum letztmals renoviert und mit einem neuen Altar und Ambo ausgestattet.

Wer mehr zu den Details der Pfarrkirche wissen möchte, kann im Schriftenstand den Kirchenführer Zisterzienserinnenkloster und Pfarrkirche für Fr. 5.-- beziehen.

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