Für das junggebliebene Alter
Es muss sich rumgesprochen haben, dass Sandra Koch und ihr Team wissen, wie man eine Party für Seniorinnen und Senioren gestaltet. Sage und schreibe 80 Personen nahmen dieses Jahr an der Seniorinnen- und Seniorenfasnacht in Inwil teil. Das sind 15 mehr als im Jahr zuvor. Die älteste Teilnehmerin war 97 Jahre alt. 
 
Bei einem Apéro und einem liebevoll angerichteten Buffet, bei welchem einem bloss vom Hinsehen das Wasser im Munde zusammenlief, begrüssten sich die Gäste untereinander, freuten sich über ein Wiedersehen und machten sich Komplimente für die Verkleidung. Bald schon war das Möösli von Stimmengewirr und Gläserklingen erfüllt. 
 
Offiziell eröffnet wurde der Anlass mit den Begrüssungsworten von Sandra Koch.
Im Anschluss lud Pfarrer Polycarp zum Tischgebet ein. Mit guten Wünschen gesegnet griffen die Gäste zu Messer und Gabel und genossen das von Wisu und Yvonne Eugster lecker zubereitete Dreigangmenu bestehend aus Salat mit Randenstreifen, einem sämigen Steinpilzrisotto mit Pouletragout und einem Himbeerentraum zum Nachtisch. 
 
Danach war Party angesagt. Für die musikalische Stimmung sorgte der „Sound Boy Werni“.  Die Tanzbeine wurden kräftig geschwungen und die Polonaise ging auch dieses Jahr über die Bühne. Als dann die vertrauten Klänge des Ententanzes durch den Saal schallten, war es auch um die letzten „Sesselhocker“ geschehen. Alle quakten mit ihren Händen und wackelten im Takt der Musik mit den Hüften.
 
Später aktivierte Komiker Seppi Schärli die Lachmuskeln der Anwesenden. Auch die Schnitzelbank von Franz Stadler und das gejodelte Ständchen von Seppi Schärli, Renate Achermann und Romy Gwerder sorgten für eine heitere Stimmung. „Es ist ein perfekt gelungener Anlass für das junggebliebene Alter, meinte einer der Herren und eine Dame ergänzt: „Ich bin das erste Mal an der „Fasnacht Frohes Alter“ dabei und bin begeistert!“
 
Glücklich und beschwingt machten sich die „Eibeler“ Seniorinnen und Senioren gegen fünf Uhr abends auf den Heimweg. Einige bedankten sich bei der Organisation und sagten zum Abschied: „Ein schöner Anlass, wir kommen wieder! “